Scepter of Blood – Kuss der dunkelsten Nacht

Titel: Scepter of Blood – Kuss der dunkelsten Nacht
Autorin: Lexy v. Golden
Verlag: Impress
Veröffentlichung: 15. September 2022
Seiten: 431
Link zum Buch
Rezensionsexemplar

Inhaltsangabe

**Die Geheimnisse der Krone**
Jedes Jahr zur Sommersonnenwende soll in einem abgeschiedenen Dorf eine junge Frau dem Dämonengott geopfert werden, um ihn gnädig zu stimmen. Jede von ihnen wird am Waldrand an ein Holzkreuz gebunden und Nodir dargeboten, bis er sie zu sich holt. Voller Entsetzen hört Sóley, wie bei dem diesjährigen Fest ihr Name vom König ausgerufen wird. Doch kurz vor der Opfergabe gelingt ihr das Unmögliche: Sie kann sich mithilfe ihrer Freundin Layla befreien und flieht in die Tiefen des Waldes. Dort kann nur einer Sóley vor dem Zorn des Dämonengottes retten: der Herrscher des Siebten Reiches, dessen Dunkelheit die junge Frau ebenso fasziniert wie fürchtet. Denn sie scheint ihm ähnlicher zu sein als sie glaubt …

Kämpfe gegen die dunkle Seite in dir.

Textauszug:
Als hätte er sich auch nicht länger im Griff, verließ keine Antwort seinen Mund. Stattdessen glitten seine Lippen über meinen Mundwinkel. Wir standen so kurz vor einem Kuss. Einem Kuss, den ich vor wenigen Augenblicken mit Lesander teilen wollte. Bei ihm hatte ich kaum gezögert, warum bei Chester? Weil er ein Dämon war? So war es nicht. In mir loderte die tiefgehende Neugier, wie es wohl wäre, Chester zu küssen. Noch intensiver zu spüren als ohnehin schon. Und da war diese Sekunde vollkommener Klarheit, die mir offenbarte, dass ich es wirklich wollte. Ich, Sóley, und nicht das teuflische Etwas in mir.
(Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung

Das war Mal ein Erlebnis. Ich hatte, als ich das Buch zu Lesen begonnen habe, absolut keine Ahnung wohin diese Geschichte mich noch führen wird. Und was soll ich sagen, irgendwie konnte sie mich richtig in ihren Bann ziehen und Lust auf mehr machen.

Ich war etwas verwirrt beim Einstieg in das Buch, weil mir das mit den Dämonen und den Namen, die nicht in meinem alltäglichen Gebrauch sind, zu viel auf einmal war. Ich war der festen Überzeugung davon, dass ich all das niemals auf die Reihe kriegen würde. Wer ist gut, wer ist böse, wer ist relevant, wer weniger für den Verlauf der Geschichte. Ich sass am Anfang also mit vielen grossen Fragezeichen in meinem Lesesessel.

Definitiv lag es nicht am Schreibstil der Autorin. Denn diesen fand ich richtig gut und packend. Normalerweise hätte ich ein Buch, welches mich so verwirrt nach 50 Seiten abgebrochen. Doch irgendwie hat es die Autorin geschafft, mich dennoch mitzuziehen und nicht aufgeben zu wollen.

Als die Geschichte immer mehr ihren Lauf nahm und die Protagonistin Sóley selbst immer mehr herausfand, verstand ich viel besser um was es genau geht und wie alles Zusammenhängt. Nach und nach haben sich die Puzzleteile der Geschichte zusammengefügt. Ich glaube genau das hat dieses Buch am Ende so reizvoll für mich gemacht.

Einzeln waren die Komponenten im Buch Verwirrung pur, aber das gesamte Bild ergab eine sinnvolle und spannende Geschichte. Es gibt so viel zu entdecken. So viele spannende Charaktere, wo es herauszufinden gilt, was dahintersteckt. Die Spannungen zwischen Chester und Sóley, das Spiel mit, wem kann man Glauben und wem nicht.

Es war ein ständiges auf der Hut sein, auch als Leserin. Das Ende war dann nur unglaublich fies, weil es einen Cliffhanger gibt und ich nun auf Band 2 warten muss. Und ich bin überhaupt nicht gut im Warten.

Was ich dazu sagen muss, ist, ich würde das Buch vielleicht nicht gerade einem Fantasy-Neuling empfehlen, da es doch sehr verworren und komplex ist. Aber für alte Hasen in diesem Genre ist es sicher Mal eine etwas andere Geschichte. Gerade, wenn man alte Bräuche und die eher mittelalter Zeit mag.

Bewertung

4/5 Sterne

Vielen Dank an Impress für das Rezensionsexemplar.

So, das wars von mir soweit…
Bis zum nächsten Mal! 😉

Eure Enny

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